Hoffnungskompetenz

Positive Psychologie

Hoffnungsvolle Menschen hoffen das Beste für die Zukunft und tun ihr Mögliches, um ihre Ziele zu erreichen.
Dabei haben sie ein klares Bild, was sie sich für die Zukunft wünschen und wie sie sich die Zukunft vorstellen.
(VIA-IS-Fragebogen)

Psychologie hat sich lange Zeit primär mit negativen Aspekten beschäftigt (z.B. psychische Erkrankungen und deren Therapierung) und dabei positive Eigenschaften, wie Hoffnung, Weisheit, Kreativität oder Mut weitgehend ausser Acht gelassen hat. Mit der „Positiven Psychologie“ ist seit 2000, initiiert durch Prof. Dr. Martin E. Seligman, ein neues Gebiet entstanden, das in Forschung und Praxis einen anderen Schwerpunkt setzen will. Es geht darum, Faktoren und Prozesse zu verstehen und zu fördern, die es Individuen und Gemeinschaften erlauben, ein „gutes Leben“ zu führen. Dabei sind drei Bereiche von besonderem Interesse (vgl. SELIGMAN & CSIKSZENTMIHALYI, 2000):

  • positive subjektive Erfahrungen (z.B. Glück, Lebenszufriedenheit),
  • positive individuelle Persönlichkeitseigenschaften (z.B. Ehrlichkeit, Tapferkeit)
  • Institutionen, die positive Erfahrungen und Persönlichkeitseigenschaften ermöglichen, unterstützen und fördern

Die Positive Psychologie baut auf einem Katalog von 24 Charakterstärken und sechs Tugenden auf. Hoffnung ist eine dieser 24 Charakterstärken, die der Tugend der Transzendenz zugeordnet wird.

Der in der Positiven Psychologie verwendete VIA-IS-Fragebogen definiert Hoffnung wie folgt: „Hoffnungsvolle Menschen haben grundsätzlich eine positive Einstellung gegenüber der Zukunft. Sie sind optimistisch und zuversichtlich und können auch dann etwas positiv noch sehen, wenn es für andere negativ erscheint. Sie hoffen das Beste für die Zukunft und tun ihr Mögliches, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei haben sie ein klares Bild, was sie sich für die Zukunft wünschen und wie sie sich die Zukunft vorstellen. Wenn mal etwas nicht klappt, versuchen hoffnungsvolle Menschen trotz Herausforderungen oder Rückschlägen optimistisch in die Zukunft zu blicken. Niedrige Ausprägungen in der Hoffnung werden mit Pessimismus, Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit in Verbindung gebracht. Hoffnungslose und pessimistische Menschen machen eine düstere Prognose der Zukunft.“

Unser Partner Dr. Andreas Krafft referierte am 2nd World Congress on Positive Psychology der IPPA in Philadelphia USA, 2012 an der 6th European Conference on Positive Psychology in Moscow und 2013 am 3rd World Congress on Positive Psychology der IPPA in Los Angeles USA über das Hoffnungsbarometer.

Links zu Ausbildungs-Instituten und Berufs-Organisationen der Positiven Psychologie

Medienberichte zur Positiven Psychologie

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